Kategorie-Archiv: Aktuelles

FrĂŒhlingsfest

Am Freitag, den 06.04. ist es wieder soweit: Party in der LOK Arrival.
FrĂŒhling, Ostern, Nouruz – alles wird gefeiert!

Wir starten um 16 Uhr mit Spielen und Bastelaktionen fĂŒr die Kinder, fĂŒr SĂŒĂŸigkeiten in den Osternestern ist auch gesorgt.

Zwischen 18 Uhr und 19 Uhr haben wir eine Tanztrainerin zu Besuch, die eine tolle kleine Choreographie mit allen Tanzbegeisterten lernt, denn ab 19 Uhr starten wir die Disco.

Tanzt bis 21 Uhr zu unseren Beats oder bringt eure eigene Musik mit!

Kommt einfach vorbei: LOK Arrival in der Halle 23, Heidemannstraße 50.

Die LOK Arrival bleibt 2018 geöffnet!

Nach drei turbulenten Jahren steht es nun fest, die LOK Arrival bleibt noch ein weiteres Jahr fĂŒr die jungen GeflĂŒchteten auf der Bayernkaserne als FreizeitstĂ€tte geöffnet. Bereits Ende 2016 stand es schon in Frage, ob die beiden Projekte „Willkommen in MĂŒnchen“ und „LOK Arrival“ ein weiteres Jahr finanziert werden wĂŒrden. Der MĂŒnchner Stadtrat entschied sich dann dafĂŒr.

Jetzt – Ende 2017 – muss „Willkommen in MĂŒnchen“ nach Ablauf der Projektbefristung eingestellt werden und die FreizeitstĂ€tte Lok Arrival wird im nĂ€chsten Jahr mit halbierter PersonalstĂ€rke zurechtkommen mĂŒssen.

Zum GlĂŒck wurde einem Antrag auf der BĂŒrgerversammlung Freimann-Schwabing mit großer Mehrheit zugestimmt, der auf die große Relevanz der Einrichtung im Stadtteil hinwies. Daraufhin wurde eine Beschlussvorlage des Sozialreferats vorbereitet, die allerdings erst Ende November im Kinder- und Jugendausschuss zur Behandlung kommt.

Die 60 – 100 Besucherinnen und Besucher, die tĂ€glich die FreizeitstĂ€tte auf dem GelĂ€nde der Bayernkaserne nutzen, zeigen deutlich, dass die Halle 23 nach wie vor eine Anlaufstelle fĂŒr Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist, die auf dem GelĂ€nde wohnen, gewohnt haben oder angrenzend wohnen und das Angebot nutzen wollen.

Als zuverlĂ€ssiger Kooperationspartner mit umfangreichem Angebot wird die Lok Arrival auch von den anderen Einrichtungen auf dem GelĂ€nde wahrgenommen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes sehen die FreizeitstĂ€tte als Gewinn, ohne die es hier – laut einer Assistenzkraft –  „dunkel und trist“ auf dem GelĂ€nde wĂ€re.

NatĂŒrlich kann das Team mit kĂŒnftig 2,4 Stellen nĂ€chstes Jahr nicht mehr das gleiche Pensum erfĂŒllen, wie es mit fĂŒnf Personen auf vier Vollzeitstellen möglich war. Welchen Umfang das pĂ€dagogische Angebot haben wird, ist Thema der Konzeptentwicklung in den kommenden Wochen bis zum Jahresende.

Doch trotz Personalabbau sieht das komplette Team es als Gewinn, dass beschlossen wurde, die FreizeitstĂ€tte auch 2018 weiter zu finanzieren – wenn auch wieder nur fĂŒr ein Jahr.

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wird inzwischen am Konzept fĂŒr 2018 gearbeitet. Die Öffnungszeiten, Angebote und auch die Raumgestaltung sollen den BedĂŒrfnissen und WĂŒnschen der Besucherinnen und Besucher noch mehr angepasst werden.

Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und bedanken uns fĂŒr die großartige UnterstĂŒtzung von allen Seiten!

IsarInselFest 2017 – wir sind dabei!

Dieses Jahr ist die Lok Arrival beim Isar Insel Fest mit einem Stand dabei.

Direkt an der FestivalbĂŒhne von PlatzDa! stellen wir unseren Stand mit kleiner orientalischer Chill-Out-Area und Kreativworkshops auf. Außerdem können alle MĂŒncherinnen und MĂŒnchner einen Eindruck von der Arbeit mit GeflĂŒchteten gewinnen und sich selbst an einem Asyl-Antrag versuchen.

Vom Freitag, den 1.9. bis Sonntag, den 3.9. kann man bei uns Tee trinken, Kekse essen, sich entspannen, mit Henna und Glitzertattoos verzieren lassen oder einfach in den Kissen und LiegestĂŒhlen liegen und das Programm auf den verschiedenen BĂŒhnen genießen.

Wir freuen uns ĂŒber alle Besucherinnen und Besucher, die sich fĂŒr unsere Arbeit interessieren und ein bisschen Zeit bei und mit uns verbringen wollen.

Der Radiosender M94,5 berichtet ĂŒber das Fest um die PlatzDa!-BĂŒhne herum.

Zeit der Feste

Die Sommermonate sind die Zeit der Feste.

Grillen, Lagerfeuer, Musik – das alles gehört auch zu den Festen in der LOK Arrival. Im Juni wurde traditionsgemĂ€ĂŸ das Ende von Ramadan mit einem großen Zuckerfest gekrönt und im Juli folgte direkt das Sommerfest fĂŒr alle GeflĂŒchteten und BesucherInnen auf dem GelĂ€nde der Bayernkaserne.

Beide Tage hĂ€tten kaum besser laufen können: strahlender Sonnenschein, tolle Musik, köstliches Essen und die 300-500 BesucherInnen waren eine bunte Mischung aus GeflĂŒchteten aus ganz MĂŒnchen, AnwohnerInnen, HelferInnen und bereits bekannten Freunden und Freundinnen des Hauses.

Das bunte Programm beinhaltete jede Menge Kreativangebote, Kinderschminken, die Möglichkeit, sportliches Können unter Beweis zu stellen und Preise zu gewinnen, Trommelworkshops, Magie und Geselligkeit. Musikalisch wurden beide Feste von DJ Ko Mokoress beigleitet, der fĂŒr gute Laune sorgte und aus den Jugendlichen kleine Nachwuchs-DJs werden ließ. Beim Sommerfest waren zusĂ€tzlich noch die Latin-Band „Soul Down“ und eine afghanische SchĂŒler-Band zu hören, die die Menschen zum Tanzen und Mitfeiern brachten.

FĂŒr den kulinarischen Beitrag wurde fĂŒr das Zuckerfest und auch fĂŒr das Sommerfest extra die KĂŒchencrew der „Culture Kitchen“ eingeladen, die die Feste mit ihren arabischen, syrischen und orientalischen Speisen bereicherten und bei allem, was sie taten, immer auch Zeit zum Tanzen und Spaß haben eingeplant war.

 

Neben den zahlreichen Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen haben auch sehr viele GeflĂŒchtete aus der Bayernkaserne krĂ€ftig mit angepackt. Ohne die Hilfe bei der Organisation, dem Auf- und Abbau und dem Programm hĂ€tte keines der Feste in diesem großen Rahmen stattfinden können.

Die LOK Arrival bedankt sich bei allen, die sich regelmĂ€ĂŸig oder einmal fĂŒr die Kinder und Jugendlichen auf dem GelĂ€nde der Bayernkaserne engagieren.

Wie viel Idealismus braucht ihr fĂŒr euren Job?

Mirjam Scheck im Interview mit den Redakteuren von jetzt.

 

WofĂŒr arbeiten wir eigentlich? FĂŒr Geld? Oder um die Welt zu verbessern? Und welchen Unterschied macht das ĂŒberhaupt? Um das besser zu verstehen, haben wir mit vier Menschen gesprochen, die FlĂŒchtlingen helfen. Mit einem Unterschied: Magdalena und Korbinian engagieren sich ehrenamtlich, Mirjam und Lena verdienen mit ihrer Arbeit Geld. Was treibt sie an? Und hat das Auswirkungen darauf, wie sich das Arbeiten anfĂŒhlt? Ist man motivierter, wenn man Geld verdient oder wenn man freiwillig hilft? Eine Diskussion.

Lesen Sie hier mehr ĂŒber das Interview.

 

 

 

MĂ€dchentag

Zum Thema “Beauty und Schönheitsbilder” konnten sich alle weiblichen Besucherinnen am Donnerstag, den 09.03.2017 in der LOK Arrival austauschen.

Neben dem typischen “MĂ€dchenkram” Schminken, Haare machen und NĂ€gel lackieren gab es auch die Möglichkeit zum Fußball spielen, verkleiden und tanzen.
Es wurden Schönheitsideale diskutiert oder einfach der Nachmittag unter MÀdels genossen.

Die Mitarbeiterin Beatrice Odierna hat fĂŒr die rund 60 MĂ€dchen und junge Frauen an diesem Tag nicht nur “Beautyfood” und Make-Up organisiert, es sollte auch ein Rahmen sein, um Schönheitsideale kritisch zu hinterfragen und der Darstellung von “schönen” Körpern in den Massenmedien auf den Grund zu gehen.

Durch das Spiel “Schönheitsbarometer” konnten die MĂ€dchen sich zu Bildern positionieren und sich darĂŒber austauschen, ob sie die ausgesuchen Bilder von geschminkten, ungeschminkten, androgynen oder gephotshopten Frauen als schön oder nicht schön empfinden.

Danach gab es offene Workshops, bei denen frau nach Lust und Laune angemalt, angepinselt, frisiert, kostĂŒmiert und fotographiert werden konnte. Dass die Fußballtrainer, die donnerstags mit den Kindern trainieren, mĂ€nnlich waren, störte dabei niemanden – begeistert wurde das Sportangebot trotz Schminke und gemachten Haaren angenommen.

Der Tag war fĂŒr die MĂ€dchen, jungen Frauen und auch fĂŒr die Organisatorin ein voller Erfolg und der Austausch wurde sehr genossen. NatĂŒrlich wĂ€re das aber ohne die tatkrĂ€ftige Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen nicht möglich gewesen!

Vielen Dank fĂŒr die UnterstĂŒtzung, MĂ€dels!

Dort Krieg, hier Kicker

                    

LOK Arrival ­– FreizeitstĂ€tte fĂŒr junge GeflĂŒchtete

Eben noch im Krisengebiet, jetzt am Kicker: Wenn die Flucht geglĂŒckt ist, kommen junge GeflĂŒchtete in der LOK Arrival zur Ruhe. Auf dem GelĂ€nde der Bayernkaserne, einer der grĂ¶ĂŸten Unterbringungseinrichtungen in MĂŒnchen, ist sie fĂŒr junge GeflĂŒchtete das A und O: Ablenkung und Oase. Mit Kicker, Billard, Bolzplatz und Internet bietet sie Raum fĂŒr Freizeit, pĂ€dagogisch begleitet – wie alle anderen MĂŒnchner FreizeitstĂ€tten. Und doch ist keine wie diese. Denn die Kinder und Jugendlichen hier sind alle neu in Deutschland, kommen von weit weg, auch aus Kriegs- und Krisengebieten.

Viele Zeichnungen an der Wand zieren Flaggen, etwa die afghanische, die somalische und oft die deutsche. HĂ€ufig steht daneben „Thank you!“ oder „Danke!“. Die jungen GeflĂŒchteten fĂŒhlen sich wohl hier, geborgen und sicher.

Die LOK Arrival hat 7 Tage die Woche geöffnet, ihre Soccer5-Anlage und die Tischtennisplatten laden zu kleinen sportlichen WettkĂ€mpfen ein, die Leseecke und Brettspiele bieten Entspannung. Musik-, Theater- und Tanzworkshops, Gruppenangebote wie Tischtennis-Training, Breakdance oder Bastelaktionen, spielerisches Deutschlernen, Tae-Bo-Fitness oder Bouldern runden das Angebot ab, aber auch Hausaufgabenbetreuung gibt es. Gemeinsam mit dem fĂŒnfköpfigen pĂ€dagogischen Team besuchen die Kinder und Jugendlichen Konzerte, Kino und Theater, oft in Zusammenarbeit mit anderen MĂŒnchner FreizeitstĂ€tten. So erfahren die jungen GeflĂŒchteten, wie sie ihre Freizeit verbringen können – und wie junge Menschen in MĂŒnchen das tun. Begegnungen mit einheimischen Jugendlichen gehören zum Konzept. Und ganz nebenbei geht es um alltagspraktische Kompetenzen, etwa das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel.

Ziel ist es, die Integration zu fördern, Freizeitmöglichkeiten zu bieten, Beteiligung zu ermöglichen und den jungen GeflĂŒchteten aus aller Welt zu zeigen, dass sie hier willkommen sind.

Partizipations- und Informationsabend fĂŒr GeflĂŒchtete in der Bayernkaserne

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Jungen GeflĂŒchteten eine Stimme zu geben und ĂŒber Ausbildungsmöglichkeiten und Freizeitangebote zu informieren: Das war das Ziel des Informations- und Partizipationsabends in der „LOK Arrival“ – FreizeitstĂ€tte fĂŒr geflĂŒchtete Kinder und Jugendliche (Kreisjugendring MĂŒnchen Stadt). Gemeinsam mit dem Jungen BĂŒndnis fĂŒr GeflĂŒchtete (JBfG) und dem Netzwerk MĂŒnchner Migrantenorganisationen (MORGEN) wurden am 26. Oktober GeflĂŒchtete zwischen 15 und 25 Jahren aus allen MĂŒnchner SammelunterkĂŒnften in die RĂ€ume der LOK Arrival eingeladen. Ca. 200 Menschen unter anderem aus Syrien, Afghanistan, Nigeria, Kamerun und Pakistan nahmen an der Veranstaltung teil. Unter dem Motto „Und was sagst du?” gaben die GeflĂŒchteten ihre Meinung zu Unterbringungen, Bildungsmöglichkeiten, Freizeit, WillkommensgefĂŒhl und Wissen ĂŒber Asylrecht kund und konnten sich gleichzeitig bei eingeladenen Organisationen informieren.

Die TĂŒren zur Halle wurden um 18:30 Uhr fĂŒr alle Besucherinnen und Besucher geöffnet, die sogleich wissbegierig hereinströmten. Den großen Ansturm hatten die ehrenamtlichen Helfer am Eingang zum GlĂŒck schnell unter Kontrolle, denn zu Beginn musste jedem Einzelnen der Ablauf und das Konzept des Abends erklĂ€rt werden. Um die sprachlichen Barrieren zu umschiffen, wurde der Abend von einem vierköpfigen Dolmetscher-Team unterstĂŒtzt, die alle Informationen fleißig auf Arabisch, Dari, Farsi, Tigrinja und Somali ĂŒbersetzten. Das System war allerdings schnell erklĂ€rt: mit den roten (schlecht), gelben (gut)  und grĂŒnen (sehr gut) Punkten wurden die Fragen beantwortet und wenn jedes Themengebiet besucht wurde, gab es fĂŒr alle Teilnehmenden ein leckeres veganes Curry mit Reis, das extra von der VolxKĂŒche MĂŒnchen e. V. zubereitet wurde. ZusĂ€tzlich konnten die individuellen inhaltlichen Fragen an den InformationsstĂ€nden zur Diskussion gebracht werden.

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Die Moderation des Abends ĂŒbernahm die pĂ€dagogischer Mitarbeiterin der LOK Arrival Mira Walter und fĂŒhrte die Besucherinnen und Besucher, die Helfer und die Mitarbeiter an den InformationsstĂ€nden durch den Abend. Nach zwei Stunden angeregtem Austausch und köstlichem Essen wurden die Ergebnisse der Fragen ausgewertet und kurz vorgestellt.

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UnterstĂŒtzt wurde der Abend von zahlreichen Kooperationspartner, die sich bereit erklĂ€rt haben, den Besucherinnen und Besuchern beratend zur Seite zu stehen. „HierfĂŒr möchten wir uns bei den jungen GeflĂŒchteten und Organisationen sehr herzlich bedanken, mit diesen riesen Ansturm und dem hohen Interesse hĂ€tten wir nicht gerechnet“ sagt Jennifer Sykora (Leiterin LOK Arrival).

FĂŒr dieses Netzwerk haben sich zahlreiche MĂŒnchner Organisationen, Vereine und Bildungseinrichtungen gefunden, die ihre Informationen teilen wollen und den Besuchern beratend zur Seite zu stehen werden:

Lighthouse Welcome Center, Innere Mission, buntkicktgut, InVia, FlĂŒchtlingshilfe MĂŒnchen e.V., Refugee Scholars Forum (LMU), TUM, Hochschule MĂŒnchen, IBZ MĂŒnchen, MĂŒnchner Bildungswerk, Marikas, RefuDocs, Psychotherapeutische Sprechstunde, Max-Planck-Institut fĂŒr Psychiatrie u.v.m.

Auch die politischen Jugendorganisationen nutzten den Abend zum GesprĂ€ch mit GeflĂŒchteten und erklĂ€rten die ZustĂ€ndigkeiten und politischen Entscheidungsprozesse in der FlĂŒchtlingspolitik.

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Und was sagst du?

MĂŒnchner GeflĂŒchtete sagen ihre Meinung

Am Mittwoch, den 26. Oktober findet in der Bayernkaserne ein Abend zum Thema Partizipation und Mitbestimmung fĂŒr MĂŒnchner GeflĂŒchtete statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Jungen BĂŒndnis fĂŒr GeflĂŒchtete e.V.  und der FreizeitstĂ€tte fĂŒr geflĂŒchtete Kinder und Jugendliche LOK Arrival vom KJR. Sie richtet sich an alle geflĂŒchteten Kinder, Jugendlichen, junge Erwachsenen und Familien, die in MĂŒnchen untergebracht sind. In diesem Rahmen soll die Möglichkeit entstehen, WĂŒnsche, Kritik und Anregungen zu Ă€ußern oder sich ĂŒber die Angebote zu informieren, die ihnen in der bayerischen Hauptstadt zur VerfĂŒgung stehen.

Das Ziel ist es, GeflĂŒchteten in MĂŒnchen eine Stimme zu geben und zur Diskussion anzuregen. In den verschiedenen Themenbereichen Freizeitgestaltung, Wege der Bildung (Schule, Studium, Ausbildung, Arbeit, Deutsch- und Integrationskurse), Asyl -und Rechtsberatung, UnterkĂŒnfte (Essen, Wohnen) und „Sonstiges“ in MĂŒnchen (Integration, Beratungsstellen) sollen die Besucher bewerten können, wie gut informiert und betreut sie sich fĂŒhlen.

Zu diesem Anlass haben sich zahlreiche MĂŒnchner Organisationen, Vereine und Bildungseinrichtungen gefunden, die ihre Informationen teilen wollen und den Besuchern beratend zur Seite zu stehen werden.

Die Ergebnisse der Befragung ĂŒber die Zufriedenheit der GeflĂŒchteten in MĂŒnchen sollen natĂŒrlich nicht ungehört bleiben. Dem Jungen BĂŒndnis fĂŒr GeflĂŒchtete  sollen sie als Argumentationsgrundlage dienen, um die BedĂŒrfnisse politische Stadtgeschehen mit einzubinden und die Kultur der Mitbestimmung vorzuleben.

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Interessierte GeflĂŒchtete können sich gerne per Mail oder auf unserer Facebook-Seite anmelden.

LOK Arrival Sommerfest

Abgesagt Plakat

Leider musste das Sommerfest der LOK Arrival wegen den schrecklichen Ereignissen in MĂŒnchen, WĂŒrzburg und Ansbach am letzten Wochenende abgesagt werden.

Das Fest hĂ€tte am Freitag, den 29.07., stattfinden sollen und wĂ€re ganz im Sinne der VölkerverstĂ€ndigung und der Gemeinsamkeiten ĂŒber kulturelle Grenzen hinweg gewesen.

Es waren Musiker, Bands, ein Zauberer und zahlreiche ehrenamtliche Helfer bereit, um gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Bayernkaserne einen wunderbaren Tag zu verbringen.

Uns wurde allerdings nahegelegt, dass diese bunte Großveranstaltung in diesem Moment unpassend auf die Bevölkerung wirken könnte. Auch wir möchten den Familien der Opfer mit Respekt begegnen und unser herzliches Beileid aussprechen!

Unsere geflĂŒchteten Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien verstehen diese Situation sehr gut und kennen leider Angst, AnschlĂ€ge und Terror nur zu gut aus ihren HeimatlĂ€ndern. Aktuell arbeiten wir daran, diese Ereignisse, die Fragen und die Angst vor politisch negativen Reaktionen mit den BesucherInnen der LOK Arrival aufzuarbeiten.

Die Großveranstaltung kann aufgrund der zahlreichen Live-Acts, Kooperationspartner und Ehrenamtlichen leider nicht verschoben werden. Dieses Fest wĂ€re nur aufgrund der tollen UnterstĂŒtzung von allen Beteiligten möglich gewesen und dafĂŒr möchten wir uns sehr, sehr herzlich bedanken!