Kategorie-Archiv: Aktuelles

Zeit der Feste

Die Sommermonate sind die Zeit der Feste.

Grillen, Lagerfeuer, Musik ÔÇô das alles geh├Ârt auch zu den Festen in der LOK Arrival. Im Juni wurde traditionsgem├Ą├č das Ende von Ramadan mit einem gro├čen Zuckerfest gekr├Ânt und im Juli folgte direkt das Sommerfest f├╝r alle Gefl├╝chteten und BesucherInnen auf dem Gel├Ąnde der Bayernkaserne.

Beide Tage h├Ątten kaum besser laufen k├Ânnen: strahlender Sonnenschein, tolle Musik, k├Âstliches Essen und die 300-500 BesucherInnen waren eine bunte Mischung aus Gefl├╝chteten aus ganz M├╝nchen, AnwohnerInnen, HelferInnen und bereits bekannten Freunden und Freundinnen des Hauses.

Das bunte Programm beinhaltete jede Menge Kreativangebote, Kinderschminken, die M├Âglichkeit, sportliches K├Ânnen unter Beweis zu stellen und Preise zu gewinnen, Trommelworkshops, Magie und Geselligkeit. Musikalisch wurden beide Feste von DJ Ko Mokoress beigleitet, der f├╝r gute Laune sorgte und aus den Jugendlichen kleine Nachwuchs-DJs werden lie├č. Beim Sommerfest waren zus├Ątzlich noch die Latin-Band ÔÇ×Soul DownÔÇť und eine afghanische Sch├╝ler-Band zu h├Âren, die die Menschen zum Tanzen und Mitfeiern brachten.

F├╝r den kulinarischen Beitrag wurde f├╝r das Zuckerfest und auch f├╝r das Sommerfest extra die K├╝chencrew der ÔÇ×Culture KitchenÔÇť eingeladen, die die Feste mit ihren arabischen, syrischen und orientalischen Speisen bereicherten und bei allem, was sie taten, immer auch Zeit zum Tanzen und Spa├č haben eingeplant war.

 

Neben den zahlreichen Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen haben auch sehr viele Gefl├╝chtete aus der Bayernkaserne kr├Ąftig mit angepackt. Ohne die Hilfe bei der Organisation, dem Auf- und Abbau und dem Programm h├Ątte keines der Feste in diesem gro├čen Rahmen stattfinden k├Ânnen.

Die LOK Arrival bedankt sich bei allen, die sich regelm├Ą├čig oder einmal f├╝r die Kinder und Jugendlichen auf dem Gel├Ąnde der Bayernkaserne engagieren.

Wie viel Idealismus braucht ihr f├╝r euren Job?

Mirjam Scheck im Interview mit den Redakteuren von jetzt.

 

Wofür arbeiten wir eigentlich? Für Geld? Oder um die Welt zu verbessern? Und welchen Unterschied macht das überhaupt? Um das besser zu verstehen, haben wir mit vier Menschen gesprochen, die Flüchtlingen helfen. Mit einem Unterschied: Magdalena und Korbinian engagieren sich ehrenamtlich, Mirjam und Lena verdienen mit ihrer Arbeit Geld. Was treibt sie an? Und hat das Auswirkungen darauf, wie sich das Arbeiten anfühlt? Ist man motivierter, wenn man Geld verdient oder wenn man freiwillig hilft? Eine Diskussion.

Lesen Sie hier mehr ├╝ber das Interview.

 

 

 

M├Ądchentag

Zum Thema “Beauty und Sch├Ânheitsbilder” konnten sich alle weiblichen Besucherinnen am Donnerstag, den 09.03.2017 in der LOK Arrival austauschen.

Neben dem typischen “M├Ądchenkram” Schminken, Haare machen und N├Ągel lackieren gab es auch die M├Âglichkeit zum Fu├čball spielen, verkleiden und tanzen.
Es wurden Sch├Ânheitsideale diskutiert oder einfach der Nachmittag unter M├Ądels genossen.

Die Mitarbeiterin Beatrice Odierna hat f├╝r die rund 60 M├Ądchen und junge Frauen an diesem Tag nicht nur “Beautyfood” und Make-Up organisiert, es sollte auch ein Rahmen sein, um Sch├Ânheitsideale kritisch zu hinterfragen und der Darstellung von “sch├Ânen” K├Ârpern in den Massenmedien auf den Grund zu gehen.

Durch das Spiel “Sch├Ânheitsbarometer” konnten die M├Ądchen sich zu Bildern positionieren und sich dar├╝ber austauschen, ob sie die ausgesuchen Bilder von geschminkten, ungeschminkten, androgynen oder gephotshopten Frauen als sch├Ân oder nicht sch├Ân empfinden.

Danach gab es offene Workshops, bei denen frau nach Lust und Laune angemalt, angepinselt, frisiert, kost├╝miert und fotographiert werden konnte. Dass die Fu├čballtrainer, die donnerstags mit den Kindern trainieren, m├Ąnnlich waren, st├Ârte dabei niemanden – begeistert wurde das Sportangebot trotz Schminke und gemachten Haaren angenommen.

Der Tag war f├╝r die M├Ądchen, jungen Frauen und auch f├╝r die Organisatorin ein voller Erfolg und der Austausch wurde sehr genossen. Nat├╝rlich w├Ąre das aber ohne die tatkr├Ąftige Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen nicht m├Âglich gewesen!

Vielen Dank f├╝r die Unterst├╝tzung, M├Ądels!

Dort Krieg, hier Kicker

                    

LOK Arrival ┬şÔÇô Freizeitst├Ątte f├╝r junge Gefl├╝chtete

Eben noch im Krisengebiet, jetzt am Kicker: Wenn die Flucht gegl├╝ckt ist, kommen junge Gefl├╝chtete in der LOK Arrival zur Ruhe. Auf dem Gel├Ąnde der Bayernkaserne, einer der gr├Â├čten Unterbringungseinrichtungen in M├╝nchen, ist sie f├╝r junge Gefl├╝chtete das A und O: Ablenkung und Oase. Mit Kicker, Billard, Bolzplatz und Internet bietet sie Raum f├╝r Freizeit, p├Ądagogisch begleitet ÔÇô wie alle anderen M├╝nchner Freizeitst├Ątten. Und doch ist keine wie diese. Denn die Kinder und Jugendlichen hier sind alle neu in Deutschland, kommen von weit weg, auch aus Kriegs- und Krisengebieten.

Viele Zeichnungen an der Wand zieren Flaggen, etwa die afghanische, die somalische und oft die deutsche. H├Ąufig steht daneben ÔÇ×Thank you!ÔÇť oder ÔÇ×Danke!ÔÇť. Die jungen Gefl├╝chteten f├╝hlen sich wohl hier, geborgen und sicher.

Die LOK Arrival hat 7 Tage die Woche ge├Âffnet, ihre Soccer5-Anlage und die Tischtennisplatten laden zu kleinen sportlichen Wettk├Ąmpfen ein, die Leseecke und Brettspiele bieten Entspannung. Musik-, Theater- und Tanzworkshops, Gruppenangebote wie Tischtennis-Training, Breakdance oder Bastelaktionen, spielerisches Deutschlernen, Tae-Bo-Fitness oder Bouldern runden das Angebot ab, aber auch Hausaufgabenbetreuung gibt es. Gemeinsam mit dem f├╝nfk├Âpfigen p├Ądagogischen Team besuchen die Kinder und Jugendlichen Konzerte, Kino und Theater, oft in Zusammenarbeit mit anderen M├╝nchner Freizeitst├Ątten. So erfahren die jungen Gefl├╝chteten, wie sie ihre Freizeit verbringen k├Ânnen ÔÇô und wie junge Menschen in M├╝nchen das tun. Begegnungen mit einheimischen Jugendlichen geh├Âren zum Konzept. Und ganz nebenbei geht es um alltagspraktische Kompetenzen, etwa das Nutzen ├Âffentlicher Verkehrsmittel.

Ziel ist es, die Integration zu f├Ârdern, Freizeitm├Âglichkeiten zu bieten, Beteiligung zu erm├Âglichen und den jungen Gefl├╝chteten aus aller Welt zu zeigen, dass sie hier willkommen sind.

Partizipations- und Informationsabend f├╝r Gefl├╝chtete in der Bayernkaserne

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Jungen Gefl├╝chteten eine Stimme zu geben und ├╝ber Ausbildungsm├Âglichkeiten und Freizeitangebote zu informieren: Das war das Ziel des Informations- und Partizipationsabends in der ÔÇ×LOK ArrivalÔÇť ÔÇô Freizeitst├Ątte f├╝r gefl├╝chtete Kinder und Jugendliche (Kreisjugendring M├╝nchen Stadt). Gemeinsam mit dem Jungen B├╝ndnis f├╝r Gefl├╝chtete (JBfG) und dem Netzwerk M├╝nchner Migrantenorganisationen (MORGEN) wurden am 26. Oktober Gefl├╝chtete zwischen 15 und 25 Jahren aus allen M├╝nchner Sammelunterk├╝nften in die R├Ąume der LOK Arrival eingeladen. Ca. 200 Menschen unter anderem aus Syrien, Afghanistan, Nigeria, Kamerun und Pakistan nahmen an der Veranstaltung teil. Unter dem Motto ÔÇ×Und was sagst du?” gaben die Gefl├╝chteten ihre Meinung zu Unterbringungen, Bildungsm├Âglichkeiten, Freizeit, Willkommensgef├╝hl und Wissen ├╝ber Asylrecht kund und konnten sich gleichzeitig bei eingeladenen Organisationen informieren.

Die T├╝ren zur Halle wurden um 18:30 Uhr f├╝r alle Besucherinnen und Besucher ge├Âffnet, die sogleich wissbegierig hereinstr├Âmten. Den gro├čen Ansturm hatten die ehrenamtlichen Helfer am Eingang zum Gl├╝ck schnell unter Kontrolle, denn zu Beginn musste jedem Einzelnen der Ablauf und das Konzept des Abends erkl├Ąrt werden. Um die sprachlichen Barrieren zu umschiffen, wurde der Abend von einem vierk├Âpfigen Dolmetscher-Team unterst├╝tzt, die alle Informationen flei├čig auf Arabisch, Dari, Farsi, Tigrinja und Somali ├╝bersetzten. Das System war allerdings schnell erkl├Ąrt: mit den roten (schlecht), gelben (gut) ┬áund gr├╝nen (sehr gut) Punkten wurden die Fragen beantwortet und wenn jedes Themengebiet besucht wurde, gab es f├╝r alle Teilnehmenden ein leckeres veganes Curry mit Reis, das extra von der VolxK├╝che M├╝nchen e. V. zubereitet wurde. Zus├Ątzlich konnten die individuellen inhaltlichen Fragen an den Informationsst├Ąnden zur Diskussion gebracht werden.

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Die Moderation des Abends ├╝bernahm die p├Ądagogischer Mitarbeiterin der LOK Arrival Mira Walter und f├╝hrte die Besucherinnen und Besucher, die Helfer und die Mitarbeiter an den Informationsst├Ąnden durch den Abend. Nach zwei Stunden angeregtem Austausch und k├Âstlichem Essen wurden die Ergebnisse der Fragen ausgewertet und kurz vorgestellt.

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Unterst├╝tzt wurde der Abend von zahlreichen Kooperationspartner, die sich bereit erkl├Ąrt haben, den Besucherinnen und Besuchern beratend zur Seite zu stehen. ÔÇ×Hierf├╝r m├Âchten wir uns bei den jungen Gefl├╝chteten und Organisationen sehr herzlich bedanken, mit diesen riesen Ansturm und dem hohen Interesse h├Ątten wir nicht gerechnetÔÇť sagt Jennifer Sykora (Leiterin LOK Arrival).

F├╝r dieses Netzwerk haben sich zahlreiche M├╝nchner Organisationen, Vereine und Bildungseinrichtungen gefunden, die ihre Informationen teilen wollen und den Besuchern beratend zur Seite zu stehen werden:

Lighthouse Welcome Center, Innere Mission, buntkicktgut, InVia, Fl├╝chtlingshilfe M├╝nchen e.V., Refugee Scholars Forum (LMU), TUM, Hochschule M├╝nchen, IBZ M├╝nchen, M├╝nchner Bildungswerk, Marikas, RefuDocs, Psychotherapeutische Sprechstunde, Max-Planck-Institut f├╝r Psychiatrie u.v.m.

Auch die politischen Jugendorganisationen nutzten den Abend zum Gespr├Ąch mit Gefl├╝chteten und erkl├Ąrten die Zust├Ąndigkeiten und politischen Entscheidungsprozesse in der Fl├╝chtlingspolitik.

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Und was sagst du?

M├╝nchner Gefl├╝chtete sagen ihre Meinung

Am Mittwoch, den 26. Oktober findet in der Bayernkaserne ein Abend zum Thema Partizipation und Mitbestimmung f├╝r M├╝nchner Gefl├╝chtete statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Jungen B├╝ndnis f├╝r Gefl├╝chtete e.V.┬á und der Freizeitst├Ątte f├╝r gefl├╝chtete Kinder und Jugendliche LOK Arrival vom KJR. Sie richtet sich an alle gefl├╝chteten Kinder, Jugendlichen, junge Erwachsenen und Familien, die in M├╝nchen untergebracht sind. In diesem Rahmen soll die M├Âglichkeit entstehen, W├╝nsche, Kritik und Anregungen zu ├Ąu├čern oder sich ├╝ber die Angebote zu informieren, die ihnen in der bayerischen Hauptstadt zur Verf├╝gung stehen.

Das Ziel ist es, Gefl├╝chteten in M├╝nchen eine Stimme zu geben und zur Diskussion anzuregen. In den verschiedenen Themenbereichen Freizeitgestaltung, Wege der Bildung (Schule, Studium, Ausbildung, Arbeit, Deutsch- und Integrationskurse), Asyl -und Rechtsberatung, Unterk├╝nfte (Essen, Wohnen) und ÔÇ×SonstigesÔÇť in M├╝nchen (Integration, Beratungsstellen) sollen die Besucher bewerten k├Ânnen, wie gut informiert und betreut sie sich f├╝hlen.

Zu diesem Anlass haben sich zahlreiche M├╝nchner Organisationen, Vereine und Bildungseinrichtungen gefunden, die ihre Informationen teilen wollen und den Besuchern beratend zur Seite zu stehen werden.

Die Ergebnisse der Befragung ├╝ber die Zufriedenheit der Gefl├╝chteten in M├╝nchen sollen nat├╝rlich nicht ungeh├Ârt bleiben. Dem Jungen B├╝ndnis f├╝r Gefl├╝chtete ┬ásollen sie als Argumentationsgrundlage dienen, um die Bed├╝rfnisse politische Stadtgeschehen mit einzubinden und die Kultur der Mitbestimmung vorzuleben.

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Interessierte Gefl├╝chtete k├Ânnen sich gerne per Mail oder auf unserer Facebook-Seite anmelden.

LOK Arrival Sommerfest

Abgesagt Plakat

Leider musste das Sommerfest der LOK Arrival wegen den schrecklichen Ereignissen in M├╝nchen, W├╝rzburg und Ansbach am letzten Wochenende abgesagt werden.

Das Fest h├Ątte am Freitag, den 29.07., stattfinden sollen und w├Ąre ganz im Sinne der V├Âlkerverst├Ąndigung und der Gemeinsamkeiten ├╝ber kulturelle Grenzen hinweg gewesen.

Es waren Musiker, Bands, ein Zauberer und zahlreiche ehrenamtliche Helfer bereit, um gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Bayernkaserne einen wunderbaren Tag zu verbringen.

Uns wurde allerdings nahegelegt, dass diese bunte Gro├čveranstaltung in diesem Moment unpassend auf die Bev├Âlkerung wirken k├Ânnte. Auch wir m├Âchten den Familien der Opfer mit Respekt begegnen und unser herzliches Beileid aussprechen!

Unsere gefl├╝chteten Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien verstehen diese Situation sehr gut und kennen leider Angst, Anschl├Ąge und Terror nur zu gut aus ihren Heimatl├Ąndern. Aktuell arbeiten wir daran, diese Ereignisse, die Fragen und die Angst vor politisch negativen Reaktionen mit den BesucherInnen der LOK Arrival aufzuarbeiten.

Die Gro├čveranstaltung kann aufgrund der zahlreichen Live-Acts, Kooperationspartner und Ehrenamtlichen leider nicht verschoben werden. Dieses Fest w├Ąre nur aufgrund der tollen Unterst├╝tzung von allen Beteiligten m├Âglich gewesen und daf├╝r m├Âchten wir uns sehr, sehr herzlich bedanken!

Zuckerfest am 07.07.2016

Beim bunten Zuckerfest in der LOK Arrival feiern Gefl├╝chtete und M├╝nchnerInnen gemeinsam das Ende von Ramadan

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├ťber ein St├╝ck Heimat in M├╝nchen freuten sich die Gefl├╝chteten aus aller Welt am Donnerstag, den 07.07. beim Zuckerfest auf dem Vorplatz der LOK Arrival. Die Freizeitst├Ątte f├╝r gefl├╝chtete Kinder und Jugendliche auf dem Gel├Ąnde der Bayernkaserne investierte ├╝ber Wochen der Vorbereitung viel Zeit und Energie, um allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Bayernkaserne ein fr├Âhliches und buntes Zuckerfest zu bereiten. Traditionell feiern Muslime drei Tage lang das Ende von Ramadan gemeinsam mit ihren┬á Familien und Freunden. Es wird ausgiebig gegessen, getanzt und die Kinder erhalten Geschenke. Umso h├Ąrter trifft es viele Gefl├╝chtete in Deutschland, die ohne ihre Angeh├Ârigen hier sind und keine M├Âglichkeit haben ihre Traditionen und Feste zu zelebrieren. Genau diesen Menschen wollte das Team der LOK Arrival einen tollen Tag bescheren.

Die 4 P├ĄdagogInnen stellten ein vielf├Ąltiges Programm auf die Beine mit sportlichen, kreativen und s├╝├čen Angeboten f├╝r Gro├č und Klein. Ganz landestypisch f├╝r Syrien, Afghanistan, Pakistan und Somalia wurden Henna Tattoos auf die Haut gemalt. Auch die Version mit Glitter wurde begeistert von den gefl├╝chteten Kindern und Jugendlichen angenommen – selbst junge M├Ąnner zierten ihren K├Ârper mit dem Schmuck, den die Schulsozialarbeiterin aus der Schlei├čheimerstra├če mitgebracht haben. An einem anderen Stand setzte sich der Kult um K├Ârperschmuck fort: Am Schminkstand wurden flei├čig von dem Team von Willkommen in M├╝nchen des KJR Kinder geschminkt oder die Landesfarben auf Gesicht und Arme gepinselt. Aber nicht nur die P├ĄdagogInnen und HelferInnen engagierten sich kreativ: Bei der Magazinwerkstatt vom Fahrenden Raum und der T-Shirt-Print Station konnten Besucher ihren Ideen freien Lauf lassen.

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Nat├╝rlich d├╝rfen bei einem Zuckerfest aber auf keinen Fall s├╝├če Leckereien fehlen. Neben Schokokusswettessen und einer S├╝├čigkeitenschleuder gab es┬áf├╝r jeden Eis, was f├╝r eine erfrischende Abwechslung an dem 28 ┬░C hei├čen Tag sorgte.

Mit besonders viel Engagement und Leidenschaft wurden Dosenwerfen und das Gl├╝cksrad betreut. Die beiden ehrenamtlichen Helferinnen waren mit so viel Spa├č und Geduld bei der Sache, dass sie sogar das Angebot, eine Pause zu machen, ausschlugen. Trotz gro├čem Andrang lie├čen sie sich die Ruhe nicht nehmen, erkl├Ąrten die Regeln geduldig auf Deutsch und hielten nebenher Babys im Arm, die ihnen von erfreuten M├╝ttern in den Arm gedr├╝ckt wurden.

F├╝r den gr├Â├čten Ansturm sorgte allerdings der Bewegungsdschungel von Mobilspiel. Die 2-10 J├Ąhrigen st├╝rmten das Luftkissen rauf und runter bis sie ersch├Âpft in die Liegest├╝hle unter den Sonnenschirmen lagen und sich mit den┬áfrisch gebackenen Spiralkartoffeln von der Volxk├╝che M├╝nchen st├Ąrkten.

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F├╝r den notwenigen Festivalcharakter und einer kunterbunten musikalischen Unterhaltung sorgte DJ Ko Mokoress, eine kleine Ber├╝hmtheit aus dem Senegal. Sein Talent alle Nationen gekonnt durch Musik zu vereinen zeigte er von der ersten Minute an. Er erm├Âglichte auch Besuchern eine Performance. So rappte der 13 j├Ąhrige Kais aus Syrien auf der B├╝hne drei Songs und sorgte f├╝r gro├če Begeisterung im Publikum.

Wer sich selbst musikalisch verausgaben wollte, hatte auch die M├Âglichkeit am Stand vom Verein Perspektiven f├╝r junge Fl├╝chtlinge, welche eine gekonnte Trommelsession veranstalteten.

Das Festival hatte eine gut organisierte und friedliche Atmosph├Ąre. Egal welches Alter und aus welchem Land: jeder kam auf seine Kosten. M├╝tter sa├čen gemeinsam im Schatten und genossen den Anblick ihrer strahlenden Kinder, die M├Ąnner verausgabten sich bei den Kooperationspielen, wie Kubb, betreut vom Kinderschutz, einige tanzten und der Rest am├╝sierte sich an den zahlreichen St├Ąnden.┬á Nur das Team der LOK Arrival lief der Schwei├čÔÇŽ neben der Betreuung der Ehrenamtlichen an den St├Ąnden, musste neuer Waffelteil ger├╝hrt, f├╝r ausreichend Wasser gesorgt, Fragen von Besuchern gekl├Ąrt und nebenher immer mal wieder ein nettes Schw├Ątzchen mit extra angereisten┬áehemaligen Fl├╝chtlingen gehalten werden.

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ÔǬUm 19.00 Uhr gab es eine einst├╝ndige musikalische Einheit von der Express Brass Band aus M├╝nchen. Das 10 k├Âpfige Team beeindruckte vor allem mit seinen zahlreichen Instrumenten. Als musikalisches Highlight ÔÇô nicht nur f├╝r afghanische Gefl├╝chtete ÔÇô┬á wurde der Keyboarder Anvar Azizi (aus Afghanistan) genannt. Zwar waren ├╝berwiegend Landsleute auf der Tanzfl├Ąche zu sehen, es bildete sich aber bald ein gro├čer Zuschauerkreis, der flei├čig applaudierte. Dieses St├╝ck Heimaterinnerung sorgte bei einem Afghanen sogar f├╝r Tr├Ąnen, allerdings sah man beim letzten Song ÔÇô einem der bekanntesten in Afghanistan, der als Kreistanz performt wird ÔÇô┬áwieder ein zufriedenes Strahlen. Es war ein sehr ber├╝hrendes Fest f├╝r alle Besucher mit vielen Eindr├╝cken, tollen Momenten und der ein oder anderen Erinnerung an die Heimat.

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Iftarfest in der LOK-Arrival

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Am Montag Abend haben wir f├╝r unsere BesucherInnen ein kleines Iftarfest vorbereitet, um gemeinsam das abendliche Fastenbrechen zu Feiern.

Letzte Woche hat f├╝r alle Moslems Ramadan begonnen. W├Ąhrend des islamischen Fastenmonats wird von Jugendlichen und Erwachsenen tags├╝ber komplett auf Essen und Trinken verzichtet, erst am Abend wird gemeinsam das Fasten unterbrochen und es ist erlaubt bis Sonnenaufgang Nahrung zu sich zu nehmen.

Wir haben unsere G├Ąste daf├╝r zu Salaten, Kartoffeln, W├╝rstchen und Brot eingeladen, die Fu├čball-EM wurde ├╝bertragen und am Lagerfeuer konnte man noch gem├╝tlich zusammen sitzen und essen, reden oder einfach das Zusammensein genie├čen.

Besondere G├Ąste waren die vier Imame vom Islamischen Zentrum M├╝nchen, die sich bereit erkl├Ąrt haben, uns auf dem Gel├Ąnde der Bayernkaserne zu besuchen und ├╝ber das Thema Ramadan aufzukl├Ąren und zu beraten.

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Anfang Juli ist Ramadan zu Ende und in diesem Zusammenhang werden wir ein “Zuckerfest” veranstalten, bei dem gefeiert wird, dass die Zeit des Verzichts wieder vor├╝ber ist.
Wir freuen uns schon sehr!

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Fahrrad-Workshop

Sicherheit und Geschick im Stra├čenverkehr

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Nach f├╝nf Tagen beenden wir heute unseren Fahrrad-Workshop.

An verschiedenen Stationen konnten unsere Besucher und Besucherinnen ihre Geschicklichkeit auf dem Rad, ihr Wissen ├╝ber die Verkehrsregeln und ihre handwerkliche Begabung beim Reparieren von Schl├Ąuchen austesten.

Daf├╝r haben wir in den letzten Tagen verschiedene Parcoures aufgebaut, in denen die Routen langsam und sorgf├Ąltig durchfahren werden mussten. Au├čerdem konnte ein kleines Quiz zu den deutschen Verkehrsregeln durchgef├╝hrt werden – alles, was es daf├╝r zu wissen gab, wurde in einem Sicherheitsfilm des Filmclubs Solingen gezeigt. Im Reparatur-Workshop wurden kaputte Schl├Ąuche geflickt.

F├╝r jede absolvierte Aktion gab es einen Stempel in den Laufzettel und wer alle Stempel vorzeigen konnte, bekam eine kleine Urkunde f├╝r die Teilnahme.

Der erste Abend wurde abgerundet, indem wir gemeinsam am Lagerfeuer Stockbrot zubereitet und gegessen haben.

Zum Abschluss wurde eine Radtour mit den geliehenen R├Ądern in die Innenstadt und durch den Englischen Garten gemacht, zum Gl├╝ck haben sich die dunklen Wolken vorher verzogen und die Sonne hat sich den ganzen Tag gezeigt.

Vielen Dank f├╝r die tolle Unterst├╝tzung an die Solijugend f├╝r die personelle Hilfe, Mike’s Bike f├╝r die Leihgabe von 15 R├Ądern, die Verkehrspolizei M├╝nchen f├╝r das zur Verf├╝gungstellen des Parcours, die Landeshauptstadt M├╝nchen f├╝r die Finanzierung, den ADFC M├╝nchen, unsere Nachbarn der Radlwerkstatt in Halle 25 und nat├╝rlich an alle helfenden H├Ąnde!

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