Kategorie-Archiv: Aktuelles

Sommerfest 2018 – Alle feiern zusammen!

Gemeinsam feiern: Am 20. Juli findet das Sommerfest auf dem Gelände der Bayernkaserne statt
Auf gute Nachbarschaft – Gemeinsam feiern“ lautet das Motto am 20. Juli: Auf dem Gelände der Bayernkaserne gibt es ein internationales Musik- und Unterhaltungsangebot mit Spiel- und Spaßaktionen für alt und jung.

Eingeladen sind die Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte, die direkte Nachbarschaft sowie alle interessierten Münchnerinnen und Münchner, um das Leben in der Bayernkaserne kennen zu lernen.

Stadträtin Verena Dietl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, spricht um 18 Uhr das Grußwort zum Sommerfest als Vertreterin der Stadt München. Stündlich werden Führungen über das Kasernengelände gegeben und Austauschmöglichkeit mit den Mitarbeitenden der Organisationen vor Ort geschaffen. Neben kostenlosem Kuchen und kleinen internationalen Köstlichkeiten gibt es auch Livemusik, einen Hip Hop Workshop und ein Glücksrad, bei dem man sein Wissen unter Beweis stellen kann.

Vor allem Familien mit Kindern und Jugendliche sind herzlich willkommen: es gibt bis 20 Uhr eine Hüpfburg, Kinderschminken, Slackline, Bubble Fußball und viele weitere Spiel- und Bastelangebote.

Wann: Freitag, 20. Juli 2018; 16 bis 22 Uhr Wo: Heidemannstraße 50; 80939 München (Eingang Bayernkaserne)

Veranstalter:
diakonia, DMU Consult Ingenieurgesellschaft, Innere Mission München, Jonas Better Place, Lighthouse Welcome Center, LOK Arrival, Kommunalreferat und Sozialreferat der Stadt München

In Kooperation mit:
DMU Consulting | FAM München |Heimatstern | IRMo | Kommunal- und Sozialreferat der LHM | Kinderschutz e.V. München | Kochjurte – Münchner Freiwillige e.V. | Kulturverstrickungen | Kunststation | Lernwerkstatt Halle 36 | Lighthouse Welcome Center® | Migrationsbeirat | Mohr-Villa | MORGEN e.V. | PA/SPIELkultur e.V. | Spielmobile e.V. | Turning Tables | Über den Tellerrand | Walking Act

Zuckerfest 2018

 

Beim bunten Zuckerfest in der LOK Arrival feiern alle das Ende von Ramadan

 

Über ein Stück Heimat in München freuten sich die Geflüchteten aus aller Welt am Freitag, den 15.06. beim Zuckerfest auf dem Vorplatz der LOK Arrival.

Die Freizeitstätte für geflüchtete Kinder und Jugendliche auf dem Gelände der Bayernkaserne richtete dieses Jahr zum vierten Mal in Folge dieses traditionelle Fest und das Team investierte auch dieses Mal Wochen der Vorbereitung.

Die 3 Pädagoginnen stellten mit ihren Helferinnen und Helfern ein vielfältiges Programm auf die Beine:

Die Jugendgruppe Salt ‚n‘ Peppers stellte eine Mini City auf die Beine, Über den Tellerrand kochen München zauberte ein tolles orientalisches Buffet und DJ Ko Mokoress aus dem Senegal kümmerte sich um die gute Musik zur guten Stimmung. Dazu füllten die zahllosen Ehrenamtlichen das Programm mit Kinderschminken, Henna- und Glitzertattoos, einem Pool zum Abkühlen, einem großen Bewegungsdschungel und einem Stand, an dem man T-Shirts mit tollen Motiven selbst bedrucken konnte.

Mit rund 800 Besucherinnen und Besuchern wurden die kühnsten Erwartungen der Organisatorinnen weit übertroffen und bald war der riesige Vorplatz der LOK Arrival gut gefüllt. Trotz der großen Menge blieb das Fest den ganzen Tag über friedlich und Groß und Klein kamen auf ihre Kosten.

Nachdem das Buffet leer geputzt war, wurde das Lagerfeuer geschürt und bei Stockbrot und Popcorn die Musik der afghanischen Aryana Schule gelauscht. Die afghanischen Besucherinnen und Besucher ließen es sich natürlich auch nicht nehmen, ihre wunderbaren traditionellen Tänze und Tanzstile zum Besten zu geben und animierten auch viele andere, es ihnen gleich zu tun.

Mit Wunderkerzen und Neonleuchtstäbchen wurde die Nacht noch einmal kurz erleuchtet und nach dem letzten Stück ging ein großartiger, langer, voller, lauter, anstrengender, witziger Tag zu Ende.

Zuckerfest 2018

Ist es schon wieder soweit? Ramadan hat gerade erst angefangen, aber wir planen schon unser Zuckerfest, bei dem sich alle, die streng gefastet haben, mit Süßigkeiten, lecker Gekochtem, Musik, Tanz und Spaß belohnen dürfen – und alle anderen natürlich auch!

In der LOK Arrival wird am Freitag, den 15.06.2018 das Ende des Ramadan gefeiert.

Ab 16 Uhr startet das kostenlose Spielefest mit einer Mini City, Kreativ-Workshops, Kinderschminken, Kochen und Musik des senegalesischen DJs Ko Mokoress. Die Feier wird bis 23 Uhr gehen, am Abend wird gemeinsam gegessen und alle können sich noch vor der Bühne bei orientalischen Klängen der afghanischen Band der Aryana Schule oder am Lagerfeuer beim Stockbrot machen treffen.

Gefeiert wird auf dem Gelände der Bayernkaserne, die Freizeitstätte LOK Arrival befindet sich in der Halle 23. Freunde, Verwandte, Bewohner, Nachbarn, Neugierige – alle sind eingeladen!

Frühlingsfest

Am Freitag, den 06.04. ist es wieder soweit: Party in der LOK Arrival.
Frühling, Ostern, Nouruz – alles wird gefeiert!

Wir starten um 16 Uhr mit Spielen und Bastelaktionen für die Kinder, für Süßigkeiten in den Osternestern ist auch gesorgt.

Zwischen 18 Uhr und 19 Uhr haben wir eine Tanztrainerin zu Besuch, die eine tolle kleine Choreographie mit allen Tanzbegeisterten lernt, denn ab 19 Uhr starten wir die Disco.

Tanzt bis 21 Uhr zu unseren Beats oder bringt eure eigene Musik mit!

Kommt einfach vorbei: LOK Arrival in der Halle 23, Heidemannstraße 50.

Die LOK Arrival bleibt 2018 geöffnet!

Nach drei turbulenten Jahren steht es nun fest, die LOK Arrival bleibt noch ein weiteres Jahr für die jungen Geflüchteten auf der Bayernkaserne als Freizeitstätte geöffnet. Bereits Ende 2016 stand es schon in Frage, ob die beiden Projekte „Willkommen in München“ und „LOK Arrival“ ein weiteres Jahr finanziert werden würden. Der Münchner Stadtrat entschied sich dann dafür.

Jetzt – Ende 2017 – muss „Willkommen in München“ nach Ablauf der Projektbefristung eingestellt werden und die Freizeitstätte Lok Arrival wird im nächsten Jahr mit halbierter Personalstärke zurechtkommen müssen.

Zum Glück wurde einem Antrag auf der Bürgerversammlung Freimann-Schwabing mit großer Mehrheit zugestimmt, der auf die große Relevanz der Einrichtung im Stadtteil hinwies. Daraufhin wurde eine Beschlussvorlage des Sozialreferats vorbereitet, die allerdings erst Ende November im Kinder- und Jugendausschuss zur Behandlung kommt.

Die 60 – 100 Besucherinnen und Besucher, die täglich die Freizeitstätte auf dem Gelände der Bayernkaserne nutzen, zeigen deutlich, dass die Halle 23 nach wie vor eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist, die auf dem Gelände wohnen, gewohnt haben oder angrenzend wohnen und das Angebot nutzen wollen.

Als zuverlässiger Kooperationspartner mit umfangreichem Angebot wird die Lok Arrival auch von den anderen Einrichtungen auf dem Gelände wahrgenommen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes sehen die Freizeitstätte als Gewinn, ohne die es hier – laut einer Assistenzkraft –  „dunkel und trist“ auf dem Gelände wäre.

Natürlich kann das Team mit künftig 2,4 Stellen nächstes Jahr nicht mehr das gleiche Pensum erfüllen, wie es mit fünf Personen auf vier Vollzeitstellen möglich war. Welchen Umfang das pädagogische Angebot haben wird, ist Thema der Konzeptentwicklung in den kommenden Wochen bis zum Jahresende.

Doch trotz Personalabbau sieht das komplette Team es als Gewinn, dass beschlossen wurde, die Freizeitstätte auch 2018 weiter zu finanzieren – wenn auch wieder nur für ein Jahr.

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wird inzwischen am Konzept für 2018 gearbeitet. Die Öffnungszeiten, Angebote und auch die Raumgestaltung sollen den Bedürfnissen und Wünschen der Besucherinnen und Besucher noch mehr angepasst werden.

Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und bedanken uns für die großartige Unterstützung von allen Seiten!

IsarInselFest 2017 – wir sind dabei!

Dieses Jahr ist die Lok Arrival beim Isar Insel Fest mit einem Stand dabei.

Direkt an der Festivalbühne von PlatzDa! stellen wir unseren Stand mit kleiner orientalischer Chill-Out-Area und Kreativworkshops auf. Außerdem können alle Müncherinnen und Münchner einen Eindruck von der Arbeit mit Geflüchteten gewinnen und sich selbst an einem Asyl-Antrag versuchen.

Vom Freitag, den 1.9. bis Sonntag, den 3.9. kann man bei uns Tee trinken, Kekse essen, sich entspannen, mit Henna und Glitzertattoos verzieren lassen oder einfach in den Kissen und Liegestühlen liegen und das Programm auf den verschiedenen Bühnen genießen.

Wir freuen uns über alle Besucherinnen und Besucher, die sich für unsere Arbeit interessieren und ein bisschen Zeit bei und mit uns verbringen wollen.

Der Radiosender M94,5 berichtet über das Fest um die PlatzDa!-Bühne herum.

Zeit der Feste

Die Sommermonate sind die Zeit der Feste.

Grillen, Lagerfeuer, Musik – das alles gehört auch zu den Festen in der LOK Arrival. Im Juni wurde traditionsgemäß das Ende von Ramadan mit einem großen Zuckerfest gekrönt und im Juli folgte direkt das Sommerfest für alle Geflüchteten und BesucherInnen auf dem Gelände der Bayernkaserne.

Beide Tage hätten kaum besser laufen können: strahlender Sonnenschein, tolle Musik, köstliches Essen und die 300-500 BesucherInnen waren eine bunte Mischung aus Geflüchteten aus ganz München, AnwohnerInnen, HelferInnen und bereits bekannten Freunden und Freundinnen des Hauses.

Das bunte Programm beinhaltete jede Menge Kreativangebote, Kinderschminken, die Möglichkeit, sportliches Können unter Beweis zu stellen und Preise zu gewinnen, Trommelworkshops, Magie und Geselligkeit. Musikalisch wurden beide Feste von DJ Ko Mokoress beigleitet, der für gute Laune sorgte und aus den Jugendlichen kleine Nachwuchs-DJs werden ließ. Beim Sommerfest waren zusätzlich noch die Latin-Band „Soul Down“ und eine afghanische Schüler-Band zu hören, die die Menschen zum Tanzen und Mitfeiern brachten.

Für den kulinarischen Beitrag wurde für das Zuckerfest und auch für das Sommerfest extra die Küchencrew der „Culture Kitchen“ eingeladen, die die Feste mit ihren arabischen, syrischen und orientalischen Speisen bereicherten und bei allem, was sie taten, immer auch Zeit zum Tanzen und Spaß haben eingeplant war.

 

Neben den zahlreichen Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen haben auch sehr viele Geflüchtete aus der Bayernkaserne kräftig mit angepackt. Ohne die Hilfe bei der Organisation, dem Auf- und Abbau und dem Programm hätte keines der Feste in diesem großen Rahmen stattfinden können.

Die LOK Arrival bedankt sich bei allen, die sich regelmäßig oder einmal für die Kinder und Jugendlichen auf dem Gelände der Bayernkaserne engagieren.

Wie viel Idealismus braucht ihr für euren Job?

Mirjam Scheck im Interview mit den Redakteuren von jetzt.

 

Wofür arbeiten wir eigentlich? Für Geld? Oder um die Welt zu verbessern? Und welchen Unterschied macht das überhaupt? Um das besser zu verstehen, haben wir mit vier Menschen gesprochen, die Flüchtlingen helfen. Mit einem Unterschied: Magdalena und Korbinian engagieren sich ehrenamtlich, Mirjam und Lena verdienen mit ihrer Arbeit Geld. Was treibt sie an? Und hat das Auswirkungen darauf, wie sich das Arbeiten anfühlt? Ist man motivierter, wenn man Geld verdient oder wenn man freiwillig hilft? Eine Diskussion.

Lesen Sie hier mehr über das Interview.

 

 

 

Mädchentag

Zum Thema “Beauty und Schönheitsbilder” konnten sich alle weiblichen Besucherinnen am Donnerstag, den 09.03.2017 in der LOK Arrival austauschen.

Neben dem typischen “Mädchenkram” Schminken, Haare machen und Nägel lackieren gab es auch die Möglichkeit zum Fußball spielen, verkleiden und tanzen.
Es wurden Schönheitsideale diskutiert oder einfach der Nachmittag unter Mädels genossen.

Die Mitarbeiterin Beatrice Odierna hat für die rund 60 Mädchen und junge Frauen an diesem Tag nicht nur “Beautyfood” und Make-Up organisiert, es sollte auch ein Rahmen sein, um Schönheitsideale kritisch zu hinterfragen und der Darstellung von “schönen” Körpern in den Massenmedien auf den Grund zu gehen.

Durch das Spiel “Schönheitsbarometer” konnten die Mädchen sich zu Bildern positionieren und sich darüber austauschen, ob sie die ausgesuchen Bilder von geschminkten, ungeschminkten, androgynen oder gephotshopten Frauen als schön oder nicht schön empfinden.

Danach gab es offene Workshops, bei denen frau nach Lust und Laune angemalt, angepinselt, frisiert, kostümiert und fotographiert werden konnte. Dass die Fußballtrainer, die donnerstags mit den Kindern trainieren, männlich waren, störte dabei niemanden – begeistert wurde das Sportangebot trotz Schminke und gemachten Haaren angenommen.

Der Tag war für die Mädchen, jungen Frauen und auch für die Organisatorin ein voller Erfolg und der Austausch wurde sehr genossen. Natürlich wäre das aber ohne die tatkräftige Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen nicht möglich gewesen!

Vielen Dank für die Unterstützung, Mädels!

Dort Krieg, hier Kicker

                    

LOK Arrival ­– Freizeitstätte für junge Geflüchtete

Eben noch im Krisengebiet, jetzt am Kicker: Wenn die Flucht geglückt ist, kommen junge Geflüchtete in der LOK Arrival zur Ruhe. Auf dem Gelände der Bayernkaserne, einer der größten Unterbringungseinrichtungen in München, ist sie für junge Geflüchtete das A und O: Ablenkung und Oase. Mit Kicker, Billard, Bolzplatz und Internet bietet sie Raum für Freizeit, pädagogisch begleitet – wie alle anderen Münchner Freizeitstätten. Und doch ist keine wie diese. Denn die Kinder und Jugendlichen hier sind alle neu in Deutschland, kommen von weit weg, auch aus Kriegs- und Krisengebieten.

Viele Zeichnungen an der Wand zieren Flaggen, etwa die afghanische, die somalische und oft die deutsche. Häufig steht daneben „Thank you!“ oder „Danke!“. Die jungen Geflüchteten fühlen sich wohl hier, geborgen und sicher.

Die LOK Arrival hat 7 Tage die Woche geöffnet, ihre Soccer5-Anlage und die Tischtennisplatten laden zu kleinen sportlichen Wettkämpfen ein, die Leseecke und Brettspiele bieten Entspannung. Musik-, Theater- und Tanzworkshops, Gruppenangebote wie Tischtennis-Training, Breakdance oder Bastelaktionen, spielerisches Deutschlernen, Tae-Bo-Fitness oder Bouldern runden das Angebot ab, aber auch Hausaufgabenbetreuung gibt es. Gemeinsam mit dem fünfköpfigen pädagogischen Team besuchen die Kinder und Jugendlichen Konzerte, Kino und Theater, oft in Zusammenarbeit mit anderen Münchner Freizeitstätten. So erfahren die jungen Geflüchteten, wie sie ihre Freizeit verbringen können – und wie junge Menschen in München das tun. Begegnungen mit einheimischen Jugendlichen gehören zum Konzept. Und ganz nebenbei geht es um alltagspraktische Kompetenzen, etwa das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel.

Ziel ist es, die Integration zu fördern, Freizeitmöglichkeiten zu bieten, Beteiligung zu ermöglichen und den jungen Geflüchteten aus aller Welt zu zeigen, dass sie hier willkommen sind.